Das Meret-Oppenheim-Hochhaus im Rendering und im Bau. Fotos: www.architekturbasel.ch

«Besichtigung eines Monsters»

Die «BaZ» berichtet von einem Rundgang durch das Meret-Oppenheim-Hochhaus von Herzog & de Meuron im Basler Gundeldingerquartier.

Im September 2018 betrachtete die Zeitung das Hochhaus erstmals aus der Nähe. Es war noch nicht fürs Publikum zugänglich. Die Anwohner glaubten, hinter den Bauschranken wachse ein Ungeheuer in den Himmel. «Man sollte es sprengen», sagte damals ein Passant zum Reporter. Ein Anwohner erklärte: «Diese Architektur ist etwas vom Hässlichsten, das ich je gesehen habe.» Heute schliesst der Bericht versöhnlich: «Die Basler haben gelernt, das Monster zu lieben.»

Weitere Meldungen:

– In Liestal sollen bis 2023 auf dem Psychatrie-Campus zwei neue Gebäude entstehen. Zuständig sind Burkard Meyer Architekten aus Baden, schreibt die «BaZ».

– Das Spinnerei-Areal am Ostrand von Baar soll weiterentwickelt werden, meldet die «LZ». Es geht um eine Fläche von 74000 Quadratmetern.

– Der Immobilienökonom Andreas Loepfe kritisiert in der «NZZ» die forcierte Wohnbauförderung der Stadt Zürich als intransparent.

– Die RhB will den Bahnhof Klosters Dorf umgestalten und zwei Bahnübergänge aufheben, meldet die «Südostschweiz».

– Beim Notre-Dame–Wiederaufbau könnten 3-D-Druck eine wichtige Rolle spielen, schreibt die «AZ».

In der «NZZ» eine Rezension des Films «Life Is Fruity», der den japanischen Architekten Tsubata portraitiert, der sich der «Slow Architecture» verschrieben hat.

Kommentare

Andreas Konrad 23.05.2019 22:18
Das St. Jakobs Türmli - Dreieck wird auch im Alter nicht besser - eine der wenigen Bauten von HdM , die nicht «verheben» . Dieser Turm ist wuchtig , doch im Detail fein gezeichnet. Die Knäckebrot - Fassade zersplittert den Klotz geometrisch , die Fenster sind französisch , die leichten Verschiebungen sind gezielt gesetzt . Das Haus ist sperrig , aber es ist keine Wegwerfarchitektur .
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