Die «BZ» berichtet über das Projekt ‹Rosental Mitte› nach dem Leitbild aus dem Büro Herzog & de Meuron. Fotos: Bau- und Verkehrsdepartement BS

«Basels ‹verbotene Stadt› öffnet sich»

Pierre de Meuron nimmt in der «BZ» Stellung zur Kritik am ‹Herzstück›. Ausserdem berichtet die Zeitung über das Projekt ‹Rosental Mitte› nach dem Leitbild aus dem Büro Herzog & de Meuron.

In Basel gibt es eine Art ‹verbotene Stadt›, schreibt die «BZ». Auf dem Areal ‹Rosental Mitte› zwischen Schwarzwaldallee, Rosental-, Matten- und Maulbeerstrasse haben heute über 30 Firmen ihre Büros, Gitter und Mauern versperren jedoch den Zugang für Passanten. Dieses Areal kaufte die Stadt Basel 2016 der Syngenta ab und plant nun, einen zugänglichen Stadtteil mit Restaurants, Cafés, einem neuen Rosentalplatz und Grünflächen zu bauen. Bis zu sechs Hochhäuser seien auf dem Areal denkbar. Die scheidende Finanzdirektorin Eva Herzog sagt in der Zeitung: «In den nächsten Jahren werden hier neuer Wohnraum für rund 2000 Personen und bis zu 3500 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.» Im Auftrag des Baudepartements hat ein Planerteam um das Büro Herzog & de Meuron ein Leitbild verfasst. Wer das Projekt tatsächlich bauen wird, sei aber noch nicht entschieden.

Weitere Meldungen:

– Die Tunnel-Verbindung zwischen Bahnhof SBB und Badischem Bahnhof sei teuer, sagte Philipp Morf vor zehn Tagen. Das stimme so nicht, erwidert jetzt Pierre de Meuron im Interview mit der «BZ». Für den Architekten und Planer ist die Durchmesserlinie das entscheidende Puzzle-Teil für die trinationale S-Bahn.

– Die Sportanlage Ka-We-De in Bern muss saniert werden. Das Siegerprojekt kommt vom Team Kast Kaeppeli aus Bern und Basel. Der «Bund» stellt das Projekt vor und liefert die wichtigsten Fragen und Antworten zur geplanten Anlage.

– Auf dem Hobelwerk-Areal Oberwinterthur will die Wohnbaugenossenschaft «mehr als wohnen» (MaW) eine «klimakrisenfeste» Siedlung bauen, meldet der «Landbote».

– Die Zahl der Benzin- und Dieselfahrzeuge geht in Zürich erstmals zurück, E-Autos nehmen sprunghaft zu. Der «Tages-Anzeiger» informiert.

– In den Tälern des Glarnerlands befinden sich zahlreiche Orte, die vom Pioniergeist ihrer Bewohner erzählen. Die «Glarner Nachrichten» erwandern in einer siebenteiligen Serie den Glarner Industrieweg.

 

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