Die Bevölkerung soll über die Zukunft der Kaserne in Zürich mitentscheiden.

Die Zukunft der Kaserne beginnt

Der Kanton und die Stadt Zürich wollen die künftige Nutzung des Kasernenareals gemeinsam klären. Auch die Bevölkerung soll ihre Ideen einbringen können. Im Frühling 2014 soll ein Masterplan vorliegen.

Lange hörte man nichts, nun soll es los gehen: Der Kanton Zürich nimmt die Planung des Kasernenareals in Zürich in Angriff. Der Besitzer des Areals will die Frage der künftigen Nutzung gemeinsam mit der Stadt klären. «Das Gebiet muss aufgrund seiner Funktion im Stadtgefüge und wegen der engen Verflechtungen gesamthaft betrachtet werden», schreibt der Kanton. In einem ersten Schritt nimmt er zusammen mit der Stadt eine sorgfältige Auslegeordnung vor. Im Frühling kann sich auch die breite Bevölkerung zur Zukunft der Kaserne äussern. An einer öffentlichen Veranstaltung am 6. April können die Zürcherinnen und Zürcher ihre Ideen einbringen. Die Resultate sollen in späteren Workshops vertieft werden. Neben der Quartierbevölkerung sind auch Institutionen, Organisationen und Vereine in das Verfahren eingebunden. Die Ergebnisse bilden zusammen mit den kantonalen und städtischen Vorgaben die Grundlage für einen Masterplan. Dieser wird ab Herbst ausgearbeitet und soll im Frühjahr 2014 vorliegen. Bis dahin informiert der Kanton auf einer neuen Webseite über den Stand der Planung.

Kommentare

Werner Streich 02.03.2013 15:29
Um auf dem Kasernenareal zur bestmöglichen Lösung zu kommen, sollte auch ein möglicher Abbruch der Kaserne in die Überlegungnen miteinbezogen werden. Das Nachdenken über die Zukunft der Kaserne sollte frei von einer Denkblockade durch ein Abbruchverbot der Kaserne erfolgen können.
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