Neben dem Klima auch noch Schmetterlinge retten?! Der Verlust der Biodiversität wird weniger ernstgenommen als der Klimawandel. Fotos: Cedric VT/Unsplash

Verflochtene Krisen

Die Krise der Biodiversität ist genauso akut und einschneidend wie jene des Klimas. Aber sie wird weniger ernst genommen. Eine Tagung zeigte die engen Zusammenhänge auf.

«Ohne Schutz der Biodiversität kein Klimaschutz – und umgekehrt», sagte Markus Fischer, Professor für Pflanzenökologie an der Universität Bern, letzte Woche an der Tagung des Forums Biodiversität Schweiz. Mit anderen Worten: Der Verlust der Biodiversität ist genauso einschneidend für die Erde und die Zukunft des Menschen wie der Klimawandel. Doch die beiden Krisen werden noch wenig in Zusammenhang gesetzt und nicht selten gegeneinander ausgespielt. ETH-Klimaforscher Reto Knutti, die Stimme der Wissenschaft im Klimawandel, unterstützte diese Aussagen. Fischer und Knutti zeigten als Hauptreferenten die Fakten eindringlich auf. Markus Fischer war beteiligt an der Studie «Landwende im Anthropozän» im Auftrag der deutschen Bundesregierung und erläuterte Strategien daraus, die für Klimaschutz und Biodiversität gleichzeitig ergiebig sind: Renaturierungen, der Aufbau von Schutzgebietssystemen, eine diversifizierte Landwirtschaft, ein pflanzlich ausgerichteter Ernährungsstil und nicht zuletzt ...
Verflochtene Krisen

Die Krise der Biodiversität ist genauso akut und einschneidend wie jene des Klimas. Aber sie wird weniger ernst genommen. Eine Tagung zeigte die engen Zusammenhänge auf.

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