Naomi Klein, No Logo

Kipppunkt #11: No Logo

Samuel Perret hat Anfang der Nullerjahre die Globalisierungskritik von Naomi Klein gelesen. Ihr Aufruft «No Logo!» fordert soziale und ökologische Gerechtigkeit.

Das Buch No Logo! las ich Anfang Nullerjahre während meines Praktikums in Berlin. In der WG diskutierten wir Autonomie, linke Politik, Selbstverwaltung, eine staatskritische Haltung – das war neu für mich. Ich stand am Anfang meiner Karriere als Designer. Durch die Expertin Ursula Tischner hatte ich an der ZHdK gelernt, was Nachhaltigkeit auf der Produktebene bedeutet, was damals Eco Design genannt wurde, und wie schwierig das zu erreichen ist. Zur selben Zeit ging die globale Post ab; Unternehmen verlagerten ihre Produktion nach China. Das homogenisierte, globale Angebot der grossen Marken wurde immer sichtbarer. Und so überschatteten die dunklen Seiten der Globallsierung die Euphorie: die Ausbeutung der Menschen und der Natur. Als Designer konnte ich nicht länger behaupten, es ginge lediglich um die korrekten, weil nachhaltigen Materialien und Verfahren, und gut ist. Die Frage, die Naomi Klein so wirkungsmächtig formulierte, lautete: Wie werden durch Labels Interessen ausgedrückt und durchgesetzt un...
Kipppunkt #11: No Logo

Samuel Perret hat Anfang der Nullerjahre die Globalisierungskritik von Naomi Klein gelesen. Ihr Aufruft «No Logo!» fordert soziale und ökologische Gerechtigkeit.

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