Ernesto Neto, GaiaMotherTree in der Halle des Hauptbahnhofs Zürich. Fotos: Mark Niedermann

Gehäkelter Mutterbaum

Seit letzten Freitag lädt Ernesto Netos überdimensionierte Häkelskulptur zur Einkehr – mitten im Pendlergewusel des Zürcher Hauptbahnhofs.

Seit letzten Freitag lädt Ernesto Netos überdimensionierte Fingerhäkelskulptur zur Einkehr – mitten im Pendlergewusel des Zürcher Hauptbahnhofs. GaiaMotherTree heisst das Werk, das aus Baumwollbändern geknüpft und mit duftenden Gegengewichten in der Schwebe gehalten wird. 20 Meter hoch ragt auf, was wie ein Baum aussieht. Ein Tunnel führt nach innen. Wer sich auf das kreisrunde weiche Polster setzen will, muss davor die Schuhe ausziehen. Hier werden in den nächsten Wochen Meditationen und Workshops veranstaltet, denn Ernesto Neto hat mit der Skulptur, welche die Wannerhalle unversehens leicht wirken lässt, Soziales im Sinn: Alle können teilnehmen, und mit alle sind immerhin gegen 440'000 Menschen angesprochen, die werktäglich durch den Bahnhof gehen und sich nun auf die Matte legen sollen. Der brasilianische Künstler arbeitet gerne mit positiven Bildern. An der Preview wurden allerdings eher Ausschlüsse produziert: Ein rotweisses Absperrband verhinderte, dass ordinäres Publikum ohne das Erkenn...
Gehäkelter Mutterbaum

Seit letzten Freitag lädt Ernesto Netos überdimensionierte Häkelskulptur zur Einkehr – mitten im Pendlergewusel des Zürcher Hauptbahnhofs.

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