Die Original Lötscher Kuh Fotos: Ralph Feiner

Vehschau in St. Antönien

In St. Antönien gibt es eine Vehschau zu besichtigen. Sie ist ein Beispiel für ein lebhaftes, gutes Talmuseum mit Bauernkunde, Bärenkunde und zeitgenössischer Kunst.

Das Museum im Postkeller von St. Antönien hat ein Foyer mit gut drei Quadratmetern, wo die Kassa, der Postkartenstand und das Bücherregal stehen. Dann ein Zimmer, drei Ausstellungskammern und eine Nische – das genügt. Gebsen, Stabellen und alte Kleider feiern auch im Bergdorf im Prättigau die untergegangene Bauernkultur. Die St. Antönier wollen aber ein enzyklopädisches Museum und haben also einen Kleinstraum den Höhlen in der Sulzfluh gewidmet, wo der Urbär wohnte – vielleicht noch wohnt – dessen Zahn lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Schöne Heugabeln haben alle Museen der Alpen, und Bären haben auch ein paar – niemand aber hat Keramik der Familie Lötscher, die als Töpferdynastie Kultur, Design und Gewerbefleiss ins Tal getragen hat – auch deren Tun und Schaffen hat Platz im Postkeller. Verliebt habe ich mich in die Lötscher-Kuh, ein grosses und schwarzes Tier aus Lehm.  ###Media_1### Ich rätsle – war es Ofenaufsatz, Vodoo für einen geheimnisvollen Kult, Rek...
Vehschau in St. Antönien

In St. Antönien gibt es eine Vehschau zu besichtigen. Sie ist ein Beispiel für ein lebhaftes, gutes Talmuseum mit Bauernkunde, Bärenkunde und zeitgenössischer Kunst.

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