Jakob macht sich fürs Kunsthandwerk stark – seine alte Liebe.

Kunsthandwerk ist Friedensarbeit

Kunsthandwerk hat einen altertümlichen Klang. Es hat aber eine lichte Zukunft, denn Kunsthandwerk ist Friedensarbeit.

Wenn Archäologen Schmuck finden, so sagen sie: «Hier waren friedfertige Menschen, sie lebten vom Handel und sie lebten gut, denn sie konnten und wollten sich Luxus leisten.» Luxus hat ein moralisches Geschmäcklein für viele Nasen. Ich teile es nicht, denn ich finde es gut, wenn eine Gesellschaft so eingerichtet ist, dass sie mehr als das Lebensnötige ermöglicht – allen aber und auf Kosten von Niemandem. Und das klappt mit in der Schreinerei gefertigten Möbel eher als mit denen vom Internethändler – sie sind mit Holz aus dem Dorfwald gefertigt und nicht mit dem aus dem Regenwald; das geht mit dem Kleid der Schneiderin eher, denn da musste kein Mädchen in einer Ausbeuter-Fabrik in Sri Lanka Kinderarbeit leisten. Das wohl geordnete Leben Wenn also Schmuck-, Mode und Textilgestalterinnen, Möbeldesigner und Erfinder von allen möglichen Dingen, die wir mit dem Wort altertümlichen Wort «Kunsthandwerk» zusammenfassen, sich ums das Schöne kümmern, so stiften sie Frieden. Denn die Schönheit des A...
Kunsthandwerk ist Friedensarbeit

Kunsthandwerk hat einen altertümlichen Klang. Es hat aber eine lichte Zukunft, denn Kunsthandwerk ist Friedensarbeit.

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