Die Schnauze des ‹Giruno› im Profil: Hochgeschwindigkeitszug für die Gotthardstrecke. Fotos: Milan Rohrer

Zugänglicher Zug

Er muss strenge Auflagen erfüllen und für alle Menschen gut zugänglich sein. Gleichzeitig stellt er eine Marke dar. Der SBB-Zug ‹Giruno› zeigt, wie das gestalterisch gelingt.

Seine erste Schönheitskonkurrenz bestritt der Hochgeschwindigkeitszug EC250 ‹Giruno› unter Fans und Fachleuten. Nicht in der Schweiz, sondern in Berlin. Der elegante Zug stand auf dem Gleisfeld an der Messe Innotrans. Dort wurde er letzten September dem Fachpublikum vorgestellt – lange, bevor er ab 2019 regelmässig Basel, Zürich und Mailand verbinden wird. Trainspotters schmiegten sich an die rote Schnauze und liessen sich fotografieren. Im Innern begutachteten sie fachmännisch den Führerstand, strichen über die Armlehnen, öffneten die Türe der geschlechtergetrennten Toilette. Sie hebelten am Fahrrad im Fahrradständer und nahmen mit ihren Profikameras Platz in der ersten Klasse. Den Schönheitspreis hätten sie der Komposition gewiss zugesprochen. Doch damit allein hätte der Hersteller Stadler die Ausschreibung kaum gewonnen. Wichtiger als die Form war das Prinzip des barrierefreien Zugangs. Eintreten statt einsteigen Ursprünglich dachte SBB-Chef Andreas Meyer an ein Standardprodukt, das...
Zugänglicher Zug

Er muss strenge Auflagen erfüllen und für alle Menschen gut zugänglich sein. Gleichzeitig stellt er eine Marke dar. Der SBB-Zug ‹Giruno› zeigt, wie das gestalterisch gelingt.

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