Das Heft ist Nummer 1 der Reihe Bauen & Publizieren, worin «aktuelle Fragen zur gebauten Umwelt» diskutiert werden sollen.

Verdichten im Hüsliland

Wer abbricht, wirft weg, wer anbaut und aufstockt hingegen, spart graue Energie. JOM Architekten zeigen vier ausgeführte Beispiele der «postfossilen Architektur» in einem Heft.

Ein schmales, gelbes Heftli lag auf dem Tisch bei «Hochparterre Bücher». Vier Zeichnungen waren auf dem Titelblatt, schwarz das Bestehende, rot das Neue, wie es der Bauzeichner, der ich bin, einst lernte. Ich las auf der ersten Seite: «Umso wichtiger ist es daher aus unserer Sicht, intelligent mit dem grossen Bestand an Einzelbauten umzugehen. Wir sehen Um- und Weiterbauen als wesentlichen Teil der von uns propagierten postfossilen Architektur für ein neues Zeitalter frei von CO2-Emmisionen. Es gibt keinen besseren Klimaschutz als die verbauten Baumaterialien dort zu lassen, wo sie bereits sind: Im Bestand!» Dieses Bekenntnis wird mit vier Beispielen in die Tat umgesetzt. Aufstocken, Aufspannen, Reaktivieren, Zusammenführen heissen sie. Ich übersetze: Ein Hüsli aus dem Jahr 1934 wird aufgestockt. Das brave Mittelstandshaus wird zum «avantgardistischen» Kubengebilde. Der einen Hälfte eines Doppelhauses fügt man eine Terrasse mit einem Pavillon an. Einem Pförtnerhaus von 1957 wird das Obergeschos...
Verdichten im Hüsliland

Wer abbricht, wirft weg, wer anbaut und aufstockt hingegen, spart graue Energie. JOM Architekten zeigen vier ausgeführte Beispiele der «postfossilen Architektur» in einem Heft.

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