Die Architekturmaschine. Teresa Fankhänel und Andres Lepik (Hrsg.). Birkhäuser, Basel 2020. Fr. 52.— Bestellen bei ‹Hochparterre Bücher›.

Megabyte statt Mayline

Das Buch ‹Die Architektur-Maschine› bietet eine fulminante Übersicht über historische Projekte. Es macht deutlich, wie lang es dauert, bis frühe Experimente in breite Anwendungen münden.

Pläne auf Lochkarten, Wireframe-Modelle, Open-Source-Häuser: Seit 2018 untersucht das Architekturmuseum der TU München, wie sich der Computer seit den ersten Röhrenmonitoren in den 1960er-Jahren auf die Bauproduktion auswirkt. Im informativen Buch und der Ausstellung ‹Die Architekturmaschine›, die ab Oktober in München zu sehen ist, präsentieren Museumsdirektor Andres Lepik und Kuratorin Teresa Fankhänel ihre Befunde. In vier Kapiteln erklären sie, wie Architektinnen und Architekten mit dem Rechner zeichnen, entwerfen, vermitteln und mit dem Raum interagieren. Essays verorten die digitalen Anfänge der Architektur historisch und theoretisch. Vierzig Beispiele machen sie konkret und anschaulich. «Im Unterschied zu Bleistift und Papier ist Software kein neutrales Arbeitsmittel», schreibt Teresa Fankhänel. Das führe zu vielerlei Vorbehalten von Kontrollverlust bis Effizienzwahn, stellt der Architekturtheoretiker Georg Vrachliotis im Essay über die «Architekturgeschichte der Angst» fest. Entsp...
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Das Buch ‹Die Architektur-Maschine› bietet eine fulminante Übersicht über historische Projekte. Es macht deutlich, wie lang es dauert, bis frühe Experimente in breite Anwendungen münden.

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