Fliessendes Grün in der Siedlung Heiligfeld, Zürich-Altstetten

Gestaltete Natürlichkeit

Abstandsgrün – ist das nicht der landläufige Begriff für Grünflächen rund um Wohnblöcke und Schulhäuser? Der Landschaftsarchitekt Johannes Stoffler belehrt uns eines besseren und nennt sie «fliessendes Grün».

Abstandsgrün – ist das nicht der landläufige Begriff für Grünflächen, die monoton und langweilig um Wohnblöcke, Schulen und öffentliche Einrichtungen in städtischen Aussenquartieren wabern? Der Landschaftsarchitekt Johannes Stoffler belehrt uns eines besseren und nennt sie «fliessendes Grün». Die grosszügigen Freiflächen sind charakteristisch für die aufgelockerten Quartiere der Nachkriegsmoderne. Einzeln stehende Bäume, zu Gruppen gepflanzte Sträucher oder vielfältige Staudenbeete lockerten die weiten Rasenflächen auf und setzten den modernen Bauten eine gestaltete Natürlichkeit entgegen.Im Lauf der Jahrzehnte setzten falsche Entscheide beim Unterhalt und mangelnde Pflege den Anlagen zu. Das Verständnis für ihren kulturellen Wert schwand, die gestalterischen Absichten erodierten. In der aktuellen baulichen Verdichtung führt dies nicht selten dazu, dass die grünen Korridore sang- und klanglos verschwinden. Stoffler, Experte für die Landschaftsarchitektur der Moderne, sah Handlun...
Gestaltete Natürlichkeit

Abstandsgrün – ist das nicht der landläufige Begriff für Grünflächen rund um Wohnblöcke und Schulhäuser? Der Landschaftsarchitekt Johannes Stoffler belehrt uns eines besseren und nennt sie «fliessendes Grün».

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