Cover «(K)ein Idyll – das Einfamilienhaus. Eine Wohnform in der Sackgasse.»

Des Hüslis späte Sendung

Die Hüsli bringen wir nicht mehr weg. Was tun damit? Der glückliche Hüslimensch Stefan Hartmann fragte sich das auch. Sein Buch bietet eine gründliche Recherche, aber keine Lösung, schreibt Stadtwanderer.

Die Hüsli, die haben wir. Wir bringen sie nicht mehr weg. Was tun damit? Stefan Hartmann, einer der glücklichen Hüslimenschen, fragte sich das auch. Unterdessen, älter geworden, kommt er zum Schluss, der das Fazit des Buchs im Titel zusammenfasst: «(K)ein Idyll – das Einfamilienhaus». Das (K)ein steht für beides, für das bürgerliche Glücksgehäuse und für die ökologische Belastung. Die allerdings spürt nur, wer über das Hüsli nachdenkt, was Hartmann gründlich tut. Er schreibt eine kurze Geschichte des Einfamilienhauses. Vom Elend der Proleten in den Mietskasernen über die ersten patriarchalischen Reformhäuschen bis zum Hüsli-Urknall, der Gartenstadt um 1900. Seither wissen wir: Hier der Moloch der Grossstadt, da das Paradies des Hüslilands. Selbst wenn Ebenezer Howard das ganz anders meinte: Die Gartenstadt ist die Mutter des Garden Suburbs, anders herum, der Agglomeration in der die Hüsli heute leben. Hartmann geht durchs 20. Jahrhundert und führt uns an schweizerischen Beisp...
Des Hüslis späte Sendung

Die Hüsli bringen wir nicht mehr weg. Was tun damit? Der glückliche Hüslimensch Stefan Hartmann fragte sich das auch. Sein Buch bietet eine gründliche Recherche, aber keine Lösung, schreibt Stadtwanderer.

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