Obergeschoss Fotos: Simon Menges

Zürichs neues Tanzhaus

Der Neubau von Barozzi/Veiga Architekten wurde heute den Medien vorgestellt. Er ersetzt das 2012 abgebrannte städtische Gebäude.

Zürich hat ein neues Tanzhaus. Die 2012 abgebrannte städtische Liegenschaft wurde durch einen Neubau von Barozzi/Veiga Architekten ersetzt. Heute wurde er den Medien vorgestellt. Das Gebäude besitzt ein öffentlich zugängliches Foyer mit Cafeteria und Bar. Dahinter befinden sich im Erdgeschoss Proberäume und die Bühne, im Obergeschoss sind Büros und Garderoben untergebracht. Die Architekten seien mit ihrem Projekt «sensibel auf das denkmalgeschützte Gebäudeensemble eingegangen und haben durch einen respektvollen Umgang mit den benachbarten Bauten auch die Umgebung aufgewertet», schreibt das Hochbaudepartement der Stadt Zürich in einer Medienmitteilung. Das in den Hang integrierte Raumvolumen sei von aussen kaum spürbar, dafür durch die arkadenartige Fassade und die trapezförmigen Fenster einsehbar. Stadtrat André Odermatt freut sich über den Mehrwert für das Quartier: «Die neuen abgestuften und gartenartigen Dachterrassen laden auch die Bevölkerung zum Verweilen und Erholen direkt an der Limmat ein.» Gleichzeitig mit dem Neubau wurde der Kloster-Fahr-Weg entlang der Limmat verbreitert. Das Tanzhaus Zürich wird am 6. September 2019 offiziell eröffnet.

Gesamtsicht aussen.

Fassade aussen und Swissmill-Tower (links).

Blick vom verbreiterten Kloster-Fahr-Weg.

Der Saal.

Das Foyer.

Kommentare

Andreas Konrad 24.05.2019 19:34
Was auch immer ein « Tanzhaus » sein mag , es hier ist in jedem Fall ein hochwertiges Stück Architektur entstanden . Schön !
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Ich kann das Bild nicht lesen