Ueli Schäfer im Frühjahr 2020 im Hof seines Hauses in Binz ZH. Fotos: Urs Walder

Ueli Schäfer (1943-2021)

Schon in den 1970er-Jahren entdeckte er die Solararchitekur. Lange war er einer ihrer engagiertesten Anwälte. Nun ist der Architekt Ueli Schäfer im Alter von 78 Jahren gestorben.

Vor weniger als einem Jahr habe ich Ueli Schäfer und seine Frau Sabine besucht. Es war eine Woche vor dem ersten Lockdown. Wir sassen am Küchentisch, tranken heisse Schoggi und assen Birnenwähe. Ihr Haus in Binz, an der Ostseite des Pfannenstils im Zürcher Oberland, ist aus Holz und gehört zu einer Hausgruppe, die der Architekt selber geplant hat. Die Häuser stehen am Rand des Ortes und entstanden 1979 am Rand des Architekturdiskurses. Denn Ueli Schäfer hatte früh begonnen, Architektur und Energie zusammenzudenken. Im ‘Rückspiegel’ (Hochparterre 5/2020) beschrieb er seine Anfänge so: «Als ich studierte, hat Walter Gropius noch gebaut, Mies van der Rohe und Le Corbusier auch. Als ich diplomierte, waren sie tot. Die erste Moderne war vorbei. Wir fragten uns: Wie geht es weiter?» Seine Entdeckung der Solararchitektur Anfang der Siebzigerjahre schildert der Architekt wie ein Erweckungserlebnis: «Es war, als sei ein Fenster aufgegangen und dahinter eine neue Welt erschienen.» 1974 gründete er d...
Ueli Schäfer (1943-2021)

Schon in den 1970er-Jahren entdeckte er die Solararchitekur. Lange war er einer ihrer engagiertesten Anwälte. Nun ist der Architekt Ueli Schäfer im Alter von 78 Jahren gestorben.

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