Konstruktive Fürsorge

Frischer Wind weht durch die ETH, und das ausgerechnet im konservativen Fach Denkmalpflege. Als neue Professorin jongliert Silke Langenberg mit heutigen Widersprüchen.

 

Fotos: Bernhard Huber

Frischer Wind weht durch die ETH, und das ausgerechnet im konservativen Fach Denkmalpflege. Als neue Professorin jongliert Silke Langenberg mit heutigen Widersprüchen.

 

Was ist sie eigentlich? Denkmalpflegerin? «Nein, ich arbeite ja nicht auf einem Amt.» Sie denkt nach. «Vielleicht: eine an Denkmalpflege und Bauen im Bestand interessierte Architektin? … Wobei, ich war ja immer an einer Hochschule.» Was Silke Langenberg sicher ist: die neue ordentliche Professorin für Konstruktionserbe und Denkmalpflege an der ETH Zürich. Ihre akademischen Stationen lassen aufhorchen: Sie arbeitete sowohl an der Denkmalpflege-Professur ihrer Vorgängerin Uta Hassler mit als auch an derjenigen für Digitale Fabrikation von Fabio Gramazio und Matthias Kohler. Wie passt das zusammen: materielles Kulturerbe schützen und gleichzeitig einen Roboter parametrisch entworfene Wände fügen lassen? Das rüttelt gehörig an der allgemeinen Vorstellung von Denkmalpflege. Und dieses Rütteln kommt genau richtig. Bildung und Boomjahre Aufgewachsen ist Silke Langenberg im Münsterland, nördlich des Ruhrgebiets. Man hört es noch ganz leicht, wenn sie spricht. Sie sei schon früh an alten Bauten in...

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