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Charlotte Malterre-Barthes im Interview.

Ist das D-ARCH divers genug?

Charlotte Malterre-Barthes ist eine Veteranin für Chancengleichheit und Diversität am ETH-Architekturdepartement. Ein Interview über die Parity Group, verpasste Chancen und die Zukunft des Curriculums.

2014. Eine Semesterkritik am ETH-Architekturdepartement. Auf der einen Seite viele Studentinnen und Studenten. Auf der anderen Seite sechs Männer in schwarz, die ihre Arbeit beurteilen. «Goddamnit. Another male only crit in 2014?», denken sich Charlotte Malterre-Barthes und einige andere aus dem Mittelbau – und gründen die Parity Group. 2021. Kommenden Mittwoch finden die Parity Talks, die sich um Chancengleichheit und Diversität drehen, zum sechsten Mal statt. Der beständige Aktivismus dahinter ist unsichtbarer. Aber er zeigt Früchte: Während es anfangs 2015 nur vier Professorinnen gab, sind es 2021 schon neun. Gegenüber 33 Professoren. Aber immerhin. Vor einem halben Jahr verliess Malterre-Barthes die ETH. Nun ist sie Professorin in Harvard. Im Interview blickt auf Vergangenheit und Zukunft des Architekturdepartements. Diversität, so wie sie sie versteht, geht über die Professorenschaft weit hinaus. Wie unterrichtet man das Werk problematischer Charaktere? Welchen Stellenwert hat postkoloniale Architektur? Wie lassen sich hierarchische Unterrichtsmethoden updaten? Viel bleibt zu tun....
Ist das D-ARCH divers genug?

Charlotte Malterre-Barthes ist eine Veteranin für Chancengleichheit und Diversität am ETH-Architekturdepartement. Ein Interview über die Parity Group, verpasste Chancen und die Zukunft des Curriculums.

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