Das Primarschulhaus Feld in Azmoos SG zeigt erfrischende typologische Perspektiven auf. Fotos: Georg Aerni

Hybride Form, ungewohnter Raum

Das junge Berliner Architekturbüro Felgendreher Olfs Köchling hat in Azmoos ein in vieler Hinsicht bemerkenswertes Schulhaus gebaut.

In Azmoos zeigt sich das Rheintal von seiner schönen Seite. Weder ist das Dorf übermässig zersiedelt noch touristisch verkünstelt, dafür auf selbstverständliche Art lebendig und so gesehen vielleicht ein Beispiel dafür, wie zeitgemässes Leben ‹in the countryside› auch ohne Zutun von Rem Koolhaas aussehen kann. Für ein neues Schulhaus im Dorfzentrum hat die Gemeinde Wartau, zu der Azmoos gehört, vor fünf Jahren einen offenen Wettbewerb ausgeschrieben, den das Architekturbüro Felgendreher Olfs Köchling für sich entscheiden konnte. Dass die Gewinner erstens jung sind und zweitens aus Berlin stammen, gereicht dem nun fertiggestellten Bau offensichtlich zum Vorteil, zeigt das Projekt in der zur Konventionalisierung neigenden Schulhausarchitektur doch erfrischende typologische Perspektiven auf und demonstriert en passant, dass die Bezugnahme auf lokale Bautraditionen und der Dialog mit der Nachbarschaft auch ohne altneues Chichi möglich sind.    ###Media_4### ###Media_3### ###Media_2...
Hybride Form, ungewohnter Raum

Das junge Berliner Architekturbüro Felgendreher Olfs Köchling hat in Azmoos ein in vieler Hinsicht bemerkenswertes Schulhaus gebaut.

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