Jürg Ragettli 1961-2020

Ein Nachruf auf Jürg Ragettli

Jürg Ragettli ist gestorben: Er war ein Architekt, dem Baukultur in Graubünden viel bedeutete. Ohne ihn wäre die Kantonsschule Chur zerstört, die RhB ärmer und das Bergell hätte eine andere Villa Garbald.

 

Ls. 1991, kurze Zeit nach Abschluss seines Architekturstudiums an der ETH Zürich, machte Jürg Ragettli ein erstes Mal auf sich aufmerksam: mit dem gewichtigen Buch «Die Kraftwerkbauten im Kanton Graubünden», das er zusammen mit Conradin Clavuot verfasst hatte; es gilt heute als Standardwerk zur Bündner Kraftwerksarchitektur. Als selbständiger Architekt tat er sich mit der «analogen» Erweiterung der Erlöserkirche in Chur hervor, die er 1993/94 zusammen mit Pablo Horváth realisierte. 36-jährig wurde er an die Spitze des Bündner Heimatschutzes gewählt, den er – als Präsident und Geschäftsführer in Personalunion – bis Ende 2010 nachhaltig prägen sollte. «Wir müssen ein Gleichgewicht zwischen Veränderung und Bewahrung der Heimat finden», zitierte ihn eine regionale Tageszeitung bei seinem Amtsantritt. Einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Erscheinungsbild der Heimat und der Sensibilisierung für baukulturelle Anliegen hat Jürg Ragettli denn auch seine ganze, von grosser Fachkompeten...
Ein Nachruf auf Jürg Ragettli

Jürg Ragettli ist gestorben: Er war ein Architekt, dem Baukultur in Graubünden viel bedeutete. Ohne ihn wäre die Kantonsschule Chur zerstört, die RhB ärmer und das Bergell hätte eine andere Villa Garbald.

 

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