Wie Yond aussehen wird, ist noch ziemlich offen. Hier ein Modellbild des unfertigen Entwurfs.

Das Büro- und Gewerbehaus neu erfinden

Auf dem Siemens-Areal in Zürich-Albisrieden will die Swiss Prime Site das Büro- und Gewerbehaus neu erfinden. Das Projekt «Yond» basiert auf hohen Räumen und einem Zwischenboden-Konzept.

Auf dem Siemens-Areal in Zürich-Albisrieden will die Swiss Prime Site das Büro- und Gewerbehaus neu erfinden. Das Projekt «Yond», das SLIK-Architekten entworfen haben, besteht aus zweigeschossigen, fünfeinhalb Meter hohen Räumen. Die rund 20000 Quadratmeter Nutzflächen sollen mit vorgefertigten und wiederverwendbaren Zwischenböden vergrössert werden können. Denn weil niemand weiss, wohin sich der Büromarkt entwickelt, ist maximale Flexibilität gefragt. Das Zwischenboden-Konzept ermöglicht, bei Bedarf die Mietfläche je nach Raum um bis zu 80 Prozent zu erweitern. Die Räume sollen schnell und einfach aus- oder rückgebaut werden können, so will Swiss Prime Site schnell und einfach auf veränderte Mieterbedürfnisse reagieren können. Yond will aber nicht nur mit dem Raumangebot und seiner Anpassungsfähigkeit punkten, sondern auch preislich mithalten: Ein Modul «Mittel» mit rund 300 Quadtratmetern Grundfläche und einem Zwischenboden der über zwei Drittel der Fläche geht, also total rund 500 Quadratmeter Fläche bietet, soll rund CHF 270.-/m2 netto kosten. Swiss Prime Site hat Yond mit Soziologen, Arbeitspsychologen, Architekten, Statiker, Materialwissenschaftler, Datenspezialisten und Umgebungsgestalter entwickelt, so die Medienmitteilung. Der Planungs- und Realisierungsprozess verläuft komplett nach «Lean Construction»-Prinzipien, berücksichtigt also den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks von der Planung über Bauausführung und Nutzung bis zu Umwidmung und Rückbau. Die Immobiliengesellschaft will knapp 80 Millionen Franken in Yond investieren, das Gebäude soll Anfang 2019 bezogen werden. 

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