Baukultur oder Baukunst? André Odermatt, Jórunn Ragnarsdóttir, Axel Simon, Barbara Buser und Marcel Meili (v.l.n.r.) diskutierten auf dem Podium im Stadthaus Zürich.

Architekten sollen sich ruhig mehr einbringen

Was zeichnet die Stadt Zürich bei der Verleihung ihres Baupreises eigentlich aus? Das Programm, den Bauherrn, die Architektur, gute Baugesinnung? Am Dienstagabend diskutierten vier Experten im Zürcher Stadthaus.

Einstieg in die gut besuchte Diskussionsrunde, organisiert vom Amt für Städtebau und Hochparterre, war Axel Simons Frage nach dem Sinn oder eben Unsinn der Erweiterung der Fachjury der «Auszeichnung gute Bauten der Stadt Zürich». Sie wurde in der Ausgabe 2011-2015 um Spezialisten der Disziplinen Landschaft, Immobilien, Soziologie und Nachhaltigkeit erweitert. Für André Odermatt sei dies nur eine folgerichtige Abbildung der gesellschaftlichen Dimension des Diskurses, so der Jurypräsident und Vorsteher Hochbaudepartement. Als eine Reaktion auf die Vernachlässigung ebendieser gesellschaftlichen Dimension in den letzten Jahren verstand sie Jurorin Jórunn Ragnarsdóttir: «Architekten glauben viel zu wissen», so die Architektin aus Stuttgart, «das stimmt aber nur bedingt». Sie empfinde die Erweiterung der Jury um andere Disziplinen deshalb als Bereicherung, auch wenn alle aufgezählten Themen in der Architektur ja seit jeher mitschwängen. Nicht ganz einverstanden damit war Marcel Meili: «Die Archite...
Architekten sollen sich ruhig mehr einbringen

Was zeichnet die Stadt Zürich bei der Verleihung ihres Baupreises eigentlich aus? Das Programm, den Bauherrn, die Architektur, gute Baugesinnung? Am Dienstagabend diskutierten vier Experten im Zürcher Stadthaus.

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