Hochparterre Wandern

Zentrale und Ausgleichsbecken Zervreila Fotos: Ivo Bösch

Kraftwerkbauten und Bäderboom – von Vals nach Safien

11. bis 13. September 2020: drei Tage lang einer Kraftwerkspur folgen und dabei eine «unberührte» alpine Landschaft entdecken.

Wir folgen einer Kraftwerkspur. Immer wieder begegnen wir der Infrastruktur der Strommacher. Zwischen Valser Tal, Peilertal und Safiental geniessen wir unberührte, alpine Landschaften. Aber auch in den abgelegensten Tälern Grabündens finden sich Spuren der Kraftwerke. Wir suchen sie und entdecken, wie eine vermeintliche natürliche Landschaft eine Kulturlandschaft ist.

Im Peilertal

Wir schauen nicht weg, sondern genau hin. Mal sind die Bauwerke versteckt, mal kaum zu übersehen. Wir besichtigen zwei Kraftwerkszentralen aus den 1950er-Jahren und in Vals erfahren wir viel über den Bäderboom und die politischen Querelen.

Unberührte Landschaft bei der «Bäralücka»

Wir starten bei der Staumauer der Kraftwerke Zervreila. Dort beginnt eine lange Reihe von Infrastrukturbauten bis das Wasser vier Täler weiter wieder in den Rhein gelassen wird. Wir wandern nach der Zentralen-Besichtigung nach Vals und geniessen auch Peter Zumthors Thermalbad. Die Königsetappe am Samstag dauert etwas lang, ist aber mit einer guten Grundkondition gut zu meistern. Dafür bekommen wir bei der «Bäralücka» eine besonders schöne und abgelegene Landschaft zu sehen. Am Sonntag bewegen wir uns im Safiental. Unsere Tour endet nach drei Tagen in Safien Platz.

Zentrale Safien Platz

Eine ruhige Ecke Graubündens aus neuer Sicht erfahren: Kraftwerkbauten haben eine eigene Ästhetik. Manchmal fasziniert uns die Architektur, manchmal können wir nur die Köpfe schütteln. Eindrücklich ist es auf jeden Fall.

zur Anmeldung
(freie Plätze: 11)

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