Das Projekt versteht sich als aktivistischer Beitrag zu dieser Debatte, da Kritik und Aufklärung für einen gesellschaftlichen Fortschritt notwendig sind.

The Roles We Play

Mit ihren Videos will HSLU-Absolventin Kira Barlach einen Beitrag zur Gender-Diskussion leisten und sich mit den festgefahrenen Vorstellungen von Sex und Sexualität auseinandersetzen.

Mit diesem Projekt will ich die klassischen Geschlechterrollen und die Binarität der Geschlechter hinterfragen. Geschlechtsidentitäten und Sexualität, die von der Norm abweichen, sind stark politisch. Das Projekt versteht sich als aktivistischer Beitrag zu dieser Debatte, da Kritik und Aufklärung für einen gesellschaftlichen Fortschritt notwendig sind. Dabei geht es nicht nur darum, einer Minderheit eine Bühne zu geben, sondern vorallem um eine Auseinandersetzung mit den sehr festgefahrenen Vorstellungen davon, was Gender, Sex und Sexualität für die Gesellschaft und das Individuum bedeuten.

Intuitiv wurden experimentelle Performances inszeniert, die den persönlichen Bezug der Protagonisten zum Thema Gender visuell reflektieren.

Mein grösstes Anliegen war es, einen Beitrag zur Gender-Diskussion zu leisten. Die entstandenen Filme werden in den nächsten Monaten ausgearbeitet – Feinschliff beim Schnitt, Untertitel, Ton- und Farbabmischung, stärkere Zensierung der Darsteller – und auf passenden Portalen publiziert. Es sind die ersten Videos, die ich selbstständig und allein gefilmt und geschnitten habe. Der Lernprozess war daher hart - aber schnell. Die grösste Problematik war, dass ich den Arbeitsaufwand unterschätzt habe. Gleichzeitig hat die Arbeit an diesem Projekt meinen eigenen Horizont bezüglich der Thematik erweitert. Die gleiche Erfahrung wünsche ich mir auch für die Zuschauer*innen. Ich habe menschlich und technisch viel gelernt. Es wurde ein sehr persönliches Projekt, das in mir eine besondere Art der Freude und des Ehrgeizes geweckt hat. Ich freue mich über diese Erfahrung und das gewonnene Bewusstsein darüber, wie ich in Zukunft arbeiten möchte.

Mit ihrem Projekt will Kira Barlach die klassischen Geschlechterrollen und die Binarität der Geschlechter hinterfragen.

Entstanden sind zwei Essayfilme, in denen jeweils ein Protagonist die erzählende Rolle übernimmt und seine subjektive Sicht, Erfahrungen und Anliegen zum Thema preisgibt.

Entstanden sind zwei Essayfilme, in denen jeweils ein Protagonist die erzählende Rolle übernimmt und seine subjektive Sicht, Erfahrungen und Anliegen zum Thema preisgibt. Intuitiv wurden experimentelle Performances inszeniert, die den persönlichen Bezug der Protagonisten zum Thema Gender visuell reflektieren. Gefilmt wurde im Fotostudio mit drei Kameras und buntem Kunstlicht. Die Filmästhetik, durch Videoüberlagerungen und Lichtsetting geprägt, beschäftigt sich symbolisch mit der inneren, gedanklichen bis traumartigen Auseinandersetzung mit den Rollen, die wir in der Gesellschaft spielen.

Die Filmästhetik, durch Videoüberlagerungen und Lichtsetting geprägt, beschäftigt sich symbolisch mit der inneren, gedanklichen bis traumartigen Auseinandersetzung mit den Rollen, die wir in der Gesellschaft spielen.

Das Projekt versteht sich als aktivistischer Beitrag zu dieser Debatte, da Kritik und Aufklärung für einen gesellschaftlichen Fortschritt notwendig sind.

In der Ausstellung werden die beiden Videos über Eck projiziert, das eine stumm, das andere mit Ton. Ergänzend werde ich ein drittes, kürzeres Video installieren, das eine ungeschnittene Szene zeigt, in der meine persönliche Beziehung und die Kommunikation mit dem Protagonisten reflektiert wird.

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