Unterwegs am Pilatus mit Blick Richtung Vierwaldstättersee

Schatten oberhalb der Baumgrenze

Ein interdisziplinäres Designteam der Hochschule Luzern hat in Zusammenarbeit mit der Firma Mammut ein tragbares Sonnendach entwickelt, das Wanderer vor der Überhitzung schützt.

Das Projektmodul ‹Design Jamming› bot uns im Frühlingssemester 2018 die Möglichkeit, in Kooperation mit einer Firma in einer interdisziplinären Gruppe zusammenzuarbeiten und so markt- und realitätsnah ein Produkt nach den Werten einer Firma und für eine klare Zielgruppe zu entwickeln.

Beim Wandern über der Baumgrenze hat man eine schöne, weite Sicht über das Panorama. Die Sonne scheint, die Wiese duftet und nach ein paar Stunden sucht man sich ein Plätzchen für ein Picknick und um sich auszuruhen. Das einzige Problem: Wo keine Bäume sind, gibt es kaum Schattenplätze.

Zusammengerollt und bereit zum loswandern

In höher gelegenen Zonen sind die grössten Risikofaktoren für den Wanderer Müdigkeit, das direkte Sonnenlicht und übermässige Hitze. Zuviel Zeit in der Sonne zu verbringen ist gesundheitsschädlich, auch mit Sonnencreme und Sonnenhut. Deshalb wollen wir dem geübten Wanderer auch in exponierten, felsigen Gebieten die Möglichkeit bieten, eine Pause im Schatten machen zu können, bevor die Müdigkeit, Überanstrengung und Überhitzung des Körpers zur Gefahr werden. So können Unfälle verhindert werden.

Produktbilder und technische Daten

Unser Produkt ‹Shelter with a twist› dient dem ‹Power Nap› im Freien und ist in Kooperation mit Mammut entstanden. Es setzt sich zusammen aus einer Liegematte aus Memory Foam und einem Sonnendach aus Polyester mit UV-Filter. Anhand des simplen Gurtsystems kann es an jedem Wanderrucksack befestigt werden. So ist es platzsparend und ohne viel zusätzliches Gewicht einfach zu transportieren. Der Rucksack dient als Kopfkissen. Die Montage ist ebenfalls unkompliziert: der Rucksack wird auf den Boden gelegt, die Matte und der Sonnenschutz können ausgerollt und mit wenigen Handgriffen aufgestellt werden.

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