Das digitale Schmuckstück

Weg Weiser

Valentin Berger und Salome Bruggisser studieren an der Hochschule Luzern ‹Digital Ideation› und ‹Schmuck›. Mit ihrem digitalen Schmuckstück wollen sie Menschen zusammenbringen.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Digitale im Schmuck so einzusetzen, dass es Menschen zusammenbringt. Entstanden sind das Konzept und der Prototyp von zwei digitalen Schmuckstücken, die auf poetische Art und Weise miteinander kommunizieren und aufeinander reagieren.

Durch das Tragen des ‹Weg weisenden Anhängers› wollen wir einen emotionalen Bezug zum Träger des zweiten Schmuckstückes herstellen. Dem Träger wird weder ein präziser Standort vermittelt, noch können exakte Distanzen abgelesen werden. Das Objekt zeigt lediglich in die ungefähre Richtung, in der sich das Gegenstück befindet oder genau davon weg. Es wird dadurch das Gefühl einer Richtung aufgezeigt. Hin zum oder weg vom Gegenüber.

In der Formensprache erinnert das Objekt an eine Taschenuhr oder einen Kompass. Es soll sowohl als Anhänger gerne mitgetragen werden, als auch angenehm in der Hand liegen.

Das Objekt funktioniert mit einem integrierten GPS, einem Steppermotor, der von einem Microcontroller gesteuert wird und einem Magnetfeld, das an den traditionellen Kompass erinnert. Trotz reduzierter und entpersonalisierter Erscheinung soll das verwendete Holz das Gefühl von Wärme vermitteln. In der Formensprache erinnert das Objekt an eine Taschenuhr oder einen Kompass. Es soll sowohl als Anhänger gerne mitgetragen werden, als auch angenehm in der Hand liegen. Gläserne Abdeckungen und das transparente ‹Zifferblatt› geben Einblick in das digitale Innenleben des Objekts.

Das Objekt funktioniert mit einem integrierten GPS, einem Steppermotor, der von einem Microcontroller gesteuert wird und einem Magnetfeld, das an den traditionellen Kompass erinnert.

Für die Recherche haben wir uns theoretisch und praktisch mit generativem Design und digitalem Schmuck beschäftigt. Die Auseinandersetzung mit Sensoren, dem Digitalen und der Funktion von Schmuck hat uns inspiriert. Nach ersten Skizzen und Modellen passten wir das Projekt in technischer, ästhetischer und funktionaler Hinsicht an. Wegen Zeitmangels mussten wir unsere ambitionierten Ziele etwas herunterschrauben. In der Materialisierung, in der fehlenden Aufhängung und in der noch nicht unter allen Umständen funktionierenden Technologie kann man erkennen, dass es sich bei unserem Produkt um einen Prototypen handelt.

Gläserne Abdeckungen und das transparente ‹Zifferblatt› geben Einblick in das digitale Innenleben des Objekts.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit war extrem bereichernd. Unsere jeweiligen Kernkompetenzen (Programmieren, Technisches, Digitales  beziehungsweise Handwerk, Design, Schmuck) liegen weit auseinander, ergänzen sich jedoch sehr gut und haben glücklicherweise einen grossen Teil des Anforderungsprofils für dieses Projekt abgedeckt.

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