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Das Schrägdach nimmt Bezug zu den historischen Häusern und zu den Industriebauten.
Das Schrägdach nimmt Bezug zu den historischen Häusern und zu den Industriebauten.

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Wettbewerbe

Zwischen Schauraum und Scheune

Text: Andres Herzog / 26.07.2012 10:13

Foto: Raphael Schmid (Visualisierungen)

Harder Spreyermann Architekten gewinnen den Studienauftrag für ein Mostereimuseum in Arbon. Regula Harder beantwortet unsere drei Fragen.

Was ist die Erfindung am Siegerprojekt?
Regula Harder: Die heutige Mostereikultur bewegt sich – insbesondere auch in der Mosterei Möhl – selbstverständlich zwischen traditionellen Herstellungsverfahren und industrieller Produktion. Die Erfindung unseres Projektes ist, diese beiden unterschiedlichen Welten, die den baulichen und inhaltlichen Kontext prägen, zu einem unverwechselbaren Museumsgebäude zu verbinden. Der Bau repräsentiert sich in seiner skulptural expressiven Form als heutiges, öffentliches Museum. In seiner Materialisierung nimmt er aber selbstverständlich Bezug auf die einfachen traditionellen Scheunen und auf die modernen Industriebauten des bestehenden Mostereibetriebs. Das Innere des Museums ist ein eindrücklicher Hallenraum, der durch ein plastisch frei überspannendes Faltwerk geprägt wird. Die wenigen Lichtöffnungen und die dunkle Holzlattenverkleidung verleihen diesem Raum jedoch eine authentische Atmosphäre, die auch an das Innere einer Scheune erinnert.

Wie verhält sich das Projekt zur Umgebung?
Das Gebäude vereint die zwei prägenden Typologien und Geometrien des Ortes und fügt sich so selbstverständlich ein in die Umgebung. Die Dachform bezieht sich gleichermassen auf die kleinmassstäblichen, historischen Bauten mit den traditionellen Schrägdächern und die grossmassstäblichen Gebäude der zeitgenössichen Industriebauten. Geometrisch werden die Orthogonalität der historisch gewachsenen Siedlungsstruktur und die Diagonalität der grossen Ausfallstrasse zu einer polygonalen Gesamtform vereint.

Wo lagen die grössten Schwierigkeiten im Wettbewerb?
Die grössten Herausforderungen waren, eine spezifische architektonische Identität für diesen heterogenen Ort und für dieses besondere Thema eines Museums zu finden.

Schweizerisches Mosterei- und Brennereimuseum, Stachen

Studienauftrag auf Einladung mit vier Architekturbüros für die Mosterei Möhl.
– Weiterbearbeitung: Harder Spreyermann Architekten, Zürich
– Weitere Teilnehmer: Peter Dransfeld, Architekt, Ermatingen; Holzer Kobler Architekturen, Zürich; Lauener und Baer Architekten, Frauenfeld

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