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Visualisierung aussen: Das nierige Schulungszentrum steht in der flachen Landschaft.
Visualisierung aussen: Das nierige Schulungszentrum steht in der flachen Landschaft.

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Flacher Holzbau

Text: Volker Bienert / 22.12.2011 18:09

Im Rahmen von Reorganisationen und Sparmassnahmen hob der Kanton St. Gallen seit 2004 die Landwirtschaftliche Schule Flawil, die Bäuerinnenschule Custerhof und das Landwirtschaftliche Kurszentrum Kaltbrunn schrittweise auf. Diese Leistungen werden neu am Standort Salez zu einem landwirtschaftlichen Zentrum St.Gallen mit kantonalen Beratungs- und Fachstellen, einem Tageszentrum mit Internat sowie Unterrichtsräumlichkeiten fü̈r die landwirtschaftliche Berufsbildung zusammengefasst. Aufgabe des Wettbewerbs war es daher, die bestehende Anlage sinnvoll mit Ergänzungs- bzw. Ersatzbauten zu erneuern. Hierfür mussten bestimmte Gebäudeteile des bestehenden Traktes aus dem Jahre 1985 in einer ersten Bauetappe ohne bauliche Eingriffe in die Anlage eingebunden werden und durften erst in einer zweiten Etappe ab dem Jahr 2025 umgebaut oder ersetzt werden.

Dem Projektvorschlag von Andy Senn erscheint dem Preisgericht in der ortsbaulichen Disposition und als Gesamtanlage in allen Phasen der Etappierung plausibel und ausgewogen. Die Entwicklung des Baukörpers weist in der architektonischen und funktionellen Durchbildung und in der langfristig angelegten Flexibilität der Baustruktur hohe Qualitäten und ein zusätzliches Optimierungspotential auf. Im landschaftlichen Kontext überzeuge insbesondere die feingliedrige, ruhige zweigeschossige Silhouette des langgezogenen und sensibel dem Terrain aufgesetzten Baukörpers, so die Jury. «Der zweigeschossige Neubau besticht durch eine logisch und einfach strukturierte, räumliche Ausbildung», so das Preisgericht weiter. Die grosszügigen Raumhöhen würden zusammen mit der gut erweiterbaren Holzkonstruktion eine nachhaltige Flexibilität gegenüber zukünftigen Veränderungen gewährleisten.

Erweiterung Landwirtschaftliches Zentrum St.Gallen Salez

Offener Projektwettbewerb mit 33 Teilnehmern für den Kanton St. Gallen
– 1. Preis: Andy Senn, St. Gallen
– 2. Preis: Ospelt Strehlau Architekten, FL-Schaan
– 3. Preis: Igual Guggenheim Architekten, Zürich
– 4. Preis: Manetsch Meyer Architekten, Zürich
– 5. Preis: Archform Dipl. Architekten, St. Gallen
– 6. Preis: Morscher Architekten, Bern
– 7. Preis: ARGE Dominik Uhrmeister Moritz Czech, Berlin
– Ankauf: Zita Cotti Architekten, Zürich

Weitere Informationen zum Wettbewerb beim Hochbauamt St. Gallen

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