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Die Bevölkerung des Kantons Zürich hat die Kulturlandinitiative angenommen.
Die Bevölkerung des Kantons Zürich hat die Kulturlandinitiative angenommen.

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«Kräftiges Signal gegen die Zersiedelung»

Text: Urs Honegger / 18.06.2012 11:08

Die Bevölkerung des Kantons Zürich hat die Kulturlandinitiative angenommen. Der «Tages-Anzeiger» spricht im Kommentar von einem «kräftigen Signal gegen die Zersiedelung»: «Im Verdikt schwingt auch der Auftrag mit, die Verdichtung voranzutreiben». Die «NZZ» gibt sich skeptisch: «Der Kanton Zürich hat sich mit diesem Ja selbst ein Korsett angezogen. Die Folgen sind mittelfristig eher im Siedlungsgebiet spürbar. Der bereits laufende Prozess der inneren baulichen Verdichtung wird zwangsläufig in einer Art beschleunigt und forciert, die problematisch ist. Eine Konsequenz kann der Verlust von günstigem Wohnraum durch verstärkten Ersatzneubau sein», heisst es im Kommentar.

Weitere Meldungen:

– Das Stimmvolk im Kanton Thurgau hat ein klares Signal für den haushälterischen Umgang mit dem Boden gesetzt: Es hiess ein neues Planungs- und Baugesetz gut. Die «NZZ» berichtet.

– 2000-Watt-Gesellschaft-Initiativen scheitern in den Zürcher Gemeinden Meilen, Stäfa und Dietikon. Moderate Gegenvorschläge werden dagegen befürwortet. Die «NZZ» informiert.

– Das Thema Bausparen ist vom Tisch, schreibt die «NZZ». Bei der Abstimmung am Wochenende gab es deutlich mehr Nein-Stimmen als bei der Abstimmung im März.

– Ein Blick auf Warschau zeigt: Architektonisch hat man den Anschluss an Europa bereits gefunden. Defizite bestehen im Städtebau und in der Pflege des öffentlichen Raums, schreibt die «NZZ».

– 220 Stockwerke in nur 90 Tagen: Ein chinesischer Tycoon will in Rekordzeit das höchste Haus der Welt bauen. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

«Für ein Bodengesetz»: Ein Kommentar von Köbi Gantenbein zur Kulturlandinitiative.

«Lokales Marketing statt globale Gerechtigkeit»: Ein Kommentar von Hanspeter Guggenbühl zur 2000-Watt-Gesellschaft

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