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Die Studie ‹Swiss Lessons› untersucht, wie die Schweiz Platz für 14 Millionen Menschen bieten könnte. Mit Analysen ...
Die Studie ‹Swiss Lessons› untersucht, wie die Schweiz Platz für 14 Millionen Menschen bieten könnte. Mit Analysen ...

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Eine Schweiz für 14 Millionen Menschen

Text: Palle Petersen / 21.03.2014 12:03

Foto: ZvG

2006 legte das ‹ETH-Studio Basel› von Roger Diener, Jacques Herzog, Marcel Meili, Pierre de Meuron und Christian Schmid ‹Die Schweiz, ein städtebauliches Porterait› die wohl meistdiskutierte städtebauliche Studie der letzten Jahre vor. Nun legt die von Harry Gugger geleitete Dépendance ‹Laboratoire Bâle› der EPFL nach. In der Studie ‹Swiss Lessons› untersuchten die Forscher und Studenten die urbanen Potenziale der Schweiz und kommen zum Schluss, dass diese noch grösser sind, als 2006 angenommen wurde. Bis 2048 könnten problemlos 14 Millionen Menschen die Schweiz bevölkern.

Wie rasch es soweit kommen wird, ist vor allem angesichts der angenommenen Masseneinwanderungsinitiative ungewiss. Wie Harry Gugger in der ‹Basler Zeitung› erklärt, sei diese das kumulierte Ergebnis «von Globalisierungsgegnern und konservativen Wohlstandsbewahrern». Dennoch würde die Schweiz fraglos weiter wachsen, vor allem in den Stadtregionen. Hier seien nicht die Immobilien, sondern die Mobilität ein Problem. Dass Olten beispielsweise mehr Arbeitsplätze habe als Wohnungen, sei schlicht ein «Unding». Damit die Schweiz also in geordneten Bahnen wachsen könne, müssten die Qualitäten der Verstädterung gefördert werden: kurze Verkehrswege, vermischtes Wohnen und Arbeiten, Kulturangebot – gepaart mit wertvollen Naherholungszonen und der Versorgung mit Landwirtschaftsgütern «möglichst nahe bei den Verbrauchern».

Zur Verdichtung der Städte setzt Gugger wenig erstaunlich nicht auf Hochhäuser, die teuer seien und grosse Verkehrsflächen hätten: «Die Gebäude, die wir zum Leben und Arbeiten brauchen, sind fünf, sechs Stockwerke hoch. Wenn wir die Industriebrachen und die überalterten Quartiere in den Mittelstädten mit solchen Gebäuden bebauen, bringen wir eine Dichte zustande, die spielend die zunehmende Bevölkerung aufnimmt.»

Swiss Lessons – Teaching and Reserach in Architecture
(erhältlich für Fr. 49.– bei Hochparterre-Bücher)

Weitere Meldungen:


– «Ein gigantischer Mittagstisch» ist der Sechseläutenplatz und wird entgegen aller Unkenrufe bei Sonnenwetter rege belebt. Wie der ‹Tages-Anzeiger› berichtet, darf er ausserdem nun doch für die Schlusskundgebung des 1.-Mai-Fests dienen.

– Die Diskussionen um das «solide» Gewinnerprojekt von Giuliani Hönger für das Basler Klinikum 2 gegenüber dem «ausserordentlich innovativen» Beitrag von Herzog & de Meuron sind beendet. Die ‹Basler Zeitung› zeigt den von Spitalleitung und Politik vorgestellten Bebauungsplan Campus Gesundheit.

– Die Expo 2027 könnte im Bodenseeraum stattfinden. Wie der ‹Tages-Anzeiger› und die ‹NZZ› berichten, weibeln die Ostschweizer Kantonsregierungen fleissig für ihre Idee.

– «Öffentlich finanzierte Kunst wird in Zürich vermehrt zum Spielball der Politik», urteilt Christina Neuhaus in der ‹NZZ›. Bis auf den Hafenkran würde Kunst im öffentlichen Raum nur schwache Unterstützung finden.

– «Verkauf Viererfeld an Stadt ist bereit», titelt ‹Der Bund›. Sofern das Stimmvolk im November zustimmt, werden 84'000 Quadratmeter Land vom Kanton in den Besitz der Stadt übergehen.

– «Arbeit braucht Platz» und der Markt allein bringt «nicht überall die erwünschte Balance». Die ‹NZZ› besuchte einen Diskussionsabend der Regionalplanung Winterthur und Umgebung. Diese schlägt eine dreiteilige Strategie zur Förderung von Industrie und Gewerbe vor.

– «Der Modezar von der Langstrasse», betitelt der ‹Tages-Anzeiger› ein ausführliches Portrait über Marco di Renzo, den «sozusagen offiziellen Ausstatter des Kreises 4».

– «Auffallen und tragbar sein», soll die Mode von Julia Seemann. Die ‹Basler Zeitung› sprach mit ihr über Stil, Vivienne Westwood und ihre Grossmutter.

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