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Die Goûter-Hütte liegt auf 3835 Meter über Meer und damit 1000 Meter höher als die Monte-Rosa-Hütte.
Die Goûter-Hütte liegt auf 3835 Meter über Meer und damit 1000 Meter höher als die Monte-Rosa-Hütte.

Presseschau

Die bessere Monte-Rosa-Hütte?

Text: Andres Herzog / 14.09.2012 11:29

Foto: Déca-Laage architectes via Wikimedia

Seit diesem Sommer macht ein neuer Hightech-Bau der Monte-Rosa-Hütte Konkurrenz: «Die neue Goûter-Hütte auf der Normalroute zum Montblac soll dank Sonnenenergie autark betrieben werden», schreibt die «NZZ». Ausgetüftelt haben das Haus der Holzbau-Ingenieur Thomas Büchi und der Architekt Hervé Dessimoz, die beide aus Genf kommen. Ihr Entwurf ist ausgeklügelt: Das ovale Bauwerk steht nur zur Hälfte auf festem Grund. Dank der Holzleichtbauweise spart es bis zu 35 Prozent Gewicht. Aussen ist es mit rostfreien Stahlplatten verkleidet. Der Bau gleiche der Hütte im Wallis in vielen Punkten, meint die «NZZ». Er liegt aber 1000 Meter höher. Abgesehen von der Energie fürs Kochen soll er autark funktionieren. Das muss die Hütte aber erst beweisen: Wegen politischer Streitereien und einem technischen Defekt ist die Einweihung auf nächstes Jahr verschoben worden. «Dann wird sich zeigen, ob sich der Anspruch, energieautark zu funktionieren, aufrechterhalten lässt», so die «NZZ». Bei der Monte-Rosa-Hütte habe der Begriff energieautark relativiert werden müssen, da viel mehr Gäste übernachteten als geplant.

Weitere Meldungen:


– Zürich stimmt über die Umgestaltung des Sechseläutenplatzes ab. Es gehe nicht um Verkehrspolitik, sondern darum, dem vielleicht wichtigsten Ort der Stadt Leben einzuhauchen, schreibt der «Tages-Anzeiger» und titelt: «Dieser Platz hat mehr verdient.»

– Der Eingangsbereich des Inselspitals Bern wird aufgefrischt, meldet «Der Bund». Denn Wettbewerb für den 8-Millionen Franken Umbau hat ein Team um Bauzeit Architekten aus Biel gewonnen.

– Der Kanton Basel-Stadt überlegt sich, den Aeschenplatz umzubauen. Die «Basler Zeitung» plädiert einmal dafür und einmal dagegen.

– Der «Tages-Anzeiger» berichtet über die Handweberei Bauma. Der Betrieb im Zürcher Oberland bildet dieses Jahr zum ersten Mal einen Lehrling aus und hält so die Tradition am Leben.

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Kommentare

Peter Droege

15.09.2012 22:34

Eine nützliche Geste - wenn sie im Kontext gesehen wird. Die neuen Hütten mögen energieautark sein - aber das macht die alpine Industrie noch nicht nachhaltig. Erst wenn unser gesamter Umgang mit den Alpen in allen Aspekten klimastabilisierend, regenerierend und erneuerbar genannt werden kann, kann dies Anlass zum Stolz sein. Die Alpen sind keine heroische Front mehr, die es zu bezwingen gilt: wir selbst sind es.

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