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«Tractor Stool» in zwei verschiedenen Grössen
«Tractor Stool» in zwei verschiedenen Grössen

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Design

Selbstbewusste Minimalisten

Text: Aladin Klieber / 30.05.2012 11:01

Selbstbewusst stehen sie neben Designklassikern von Max Bill und fordern auf, angefasst zu werden. Die Kollektion des Designerduos «BassamFellows» ist im Wohnbedarf-Showroom an der Talstrasse arrangiert. Die Möbel aus massivem Holz, Messing und Leder versprühen Wärme. Ihre Schaffer Craig Bassam und Scott Fellows haben die Stücke vergangene Woche vor Ort präsentiert. «Die Materialien können leben und arbeiten und bekommen mit dem Alter eine Patina» meint Craig Bassam mit der impliziten Hoffnung langlebige Möbel zu erschaffen.
Die beiden Designer, die nicht nur beruflich ein Paar sind, freuen sich sichtlich ihre Kollektion in der Schweiz vorzustellen. «Die schlichte Schweizer Architektur lässt sich gut mit der Möblierung beleben», ist Bassam überzeugt. Er sieht darin auch einen Ursprung für die im Verhältnis zur Bevölkerung grosse Schweizer Design-Szene.
Die Möbel sind auf das Wesentliche reduziert und nehmen doch Rücksicht auf die Ergonomie. Das bekannteste Stück der Kollektion ist der «Tractor Stool», welcher zusammen mit der Innenarchitektur und der Neugestestaltung des Bally Headquarter in Caslano bei Lugano entstand. Inspiriert durch einen am Wegrand gefundenen alten Traktorensitz verfeinerten die Designer dessen Form und entwarfen ihn in vier verschiedenen Höhen. Der «Tractor Stool» ist ein Mix aus präziser Handwerksarbeit und moderner Industrie – «Craftsman Modern» war denn auch der Titel der BassamFellows-Ausstellung am «Salone del Mobile» 2003 in Milano. Die Holzteile werden mit einer CNC-Fräse aus lokalem Nussbaumholz rund um die Produktionsstätte in Pennsylvania gefräst und anschliessend von Hand geschliffen und geölt. Obwohl Scott Fellows bei der Präsentation die Wichtigkeit der lokalen Produktion hervorhebt werden sämtliche Möbel auch in Teak angeboten. Auch bei der Wahl des Leders liessen sich die Designer von der Qualität verführen und entschieden sich für ein feinporiges Leder aus Skandinavien. Die Möbel sind zwar nichts für das kleine Portemonnaie, überzeugen aber mit ausgereiften, subtilen Details und einer klaren und klassischen Sprache. Sie stehen für einen neuen amerikanischen Minimalismus und sind das was sie versprechen: Ein Luxusprodukt aus Industrie-Design und Handarbeit.

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