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Architektur im Bergell

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Hinter der alten Fassade erstellte Franz Carl Weber ein neues Spielwarenhaus. Zur Eröffnung verpackte er es als Geschenk. (9.9.1982) Das Fotogeschäft Haussmann im Schweizerhof-Block hat soeben umgebaut - längst ist es verschwunden. Das Comestibles-Geschäft hielt sich bis 1985. (15.7.1984) Das Mövenpick-Restaurant Feldschlösschen war ein Klassiker an der Ecke zur Pestalozziwiese. Ende der Neunzigerjahre wurde es abgebrochen und durch einen Neubau (hinter alter Fassade natürlich) ersetzt. (17.12.1983) Die Schaufensteranlage des Feldpausch atmete noch den Geist der Dreissigerjahre. Das Haus wurde Anfang der Neunzigerjahre durch einen Neubau von Theo Hotz ersetzt, der der Firma das Genick brach. (17.3.1985) Fein-Kaller Herrenmode baute bald nach dieser Aufnahme sein Geschäft um, letztes Jahr ist es definitiv verschwunden - wie Nachbar Wollen-Keller schon länger. (26.1.1981) Bei seinem 150-Jahr-Jubiläum war Jelmoli noch ein Warenhaus mit Vollsortiment - vom Schräubchen bis zum Nagellack. (30.4.1983) Unter der Kreuzung Uraniastrasse–Seidengasse entstand eine unterirdische Anlieferung für die anliegenden Geschäfte. (30.10.1984) Aus Zürich und allen anderen Städten verschwunden: das Warenhaus Oscar Weber. (2.7.1983) In den ehemaligen Oscar Weber zog Vilan (heute Manor) ein und sanierte das Haus. (10.6.1984) Das Naefenhaus an der Pestalozziwiese wirkte lange etwas vernachlässigt. (23.12.1984) Die Eröffnung von McDonald's im Naefenhaus löste einen Sturm der Entrüstung aus: Fastfood an der Bahnhofstrasse – das darf nicht sein! (19.1.1987) Die Tage der Bahnhofstrasse 71 sind gezählt, und die ihrer Mieter auch. (22.1.1983) Die gleiche Fassade von hinten: das Haus ist weg, ein Neubau entsteht. (11.9.1983) Der Neubau der Bahnhofstrasse 71 war ein Projekt von Kleinert-Geschäftshäuser. Damals ein rotes Tuch für viele machte der Immobilienunternehmer später vor allem mit seiner Pleite Schlagzeilen. (30.12.1983) Nach dem Neubau erstrahlt die Ladenfront in neuem Glanz. Die Apotheke hat als einzige überlebt. (21.9.1985) Das Haushaltwarengeschäft Séquin-Dormann hat die Zeiten auch nicht überdauert - heute logiert hier Esprit. (30.3.1983) Als «Glashaus Waltisbühl» erregte der PKZ-Neubau 1957 Aufsehen, bald wird er seine erste Sanierung erleben. (13.4.1982) Das Intérieur der Confiserie im PKZ-Haus hat bis heute überdauert, bloss ist sie in der Dekoration des heutigen Eigentümers Teuscher kaum mehr zu sehen. (3.7.1984) In den frühen Sechzigern machte Sturzenegger auf modern, in den späten Achtzigern stellte Tilla Theus das Haus wieder auf den Boden. Überlebt hat das Geschäft nicht. (18.6.1985) Blumen-Krämer ist eines der jüngsten Opfer des Wandels an der Bahnhofstrasse. Fogal hingegen konnte sich hier halten und ausbauen. (30.4.1983)

Bildergalerien

Die Zürcher Bahnhofstrasse in den Achtzigerjahren

Text: Werner Huber / 7.02.2012 14:02

Foto: Werner Huber

In ihrer Retail-Marktstudie blickt die Location Group zurück auf zehn Jahre Bahnhofstrasse. Hochparterre öffnet Werner Hubers Fotoarchiv und zeigt den Wandel der Bahnhofstrasse vor dreissig Jahren. Ein Blick zurück in die Achtzigerjahre.

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Kommentare

Roderick

07.02.2012 15:35

Einfach Boney M und Kim Wilde einstellen und dann durchklicken! Bahnhofstrasse rocks!

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