Dossier «Industriebrachen»

«Das Ganze ist das Fragment» von Benedikt Loderer. Titelgeschichte des Hochparterre 5/1992.

Rund 72 Hektaren gross ist das Industrieareal beim Bahnhof Oerlikon. Die Industrie schrumpft und macht Platz frei für ein neues Stadtquartier. Ein Ideenwettbewerb sollte zeigen wie. Doch fragt sich, ob das Instrument Wettbewerb in diesem Fall das richtige war, denn es führt zu Endzuständen, wo doch der Prozess das Entscheidende wäre. Das Ziel - «durchmischtes Stadtquartier» - ist klar. Doch der Weg dorthin bleibt in Ungewissen: Kann das Unplanbare überhaupt geplant werden?

 

«Kein Kampf um die Brache» von Werner Vontobel. Editorial des Sonderhefts «Die nicht mehr gebrauchte Schweiz» Beilage zu Hochparterre 1-2/1996.

 

«Architekturwettbewerb Eulachpark Winterthur»

Die vier bestplatzierten Projekte in Wort, Plan und Bild. Aus hochparterre.wettbewerbe 3/2003.


«Architekturwettbewerb Archareal in Winterthur»

Die 10 Projekte in Wort, Plan und Bild. Aus hochparterre.wettbewerbe 5/2003.

 

«Wohnen in Zürich-West: Zwischenbilanz einer Entwicklung» von Regula Lüscher Gmür. Aus dem Sonderheft «Mehr Wohnungen für Zürich West». Beilage zu HP 3/2004.

Auf einer Industriebrache entsteht ein neues Stück Stadt. Sein Fundament ist das Bestehende, das das Neue trägt und prägt. Zürich West ist eigenständig, hat eine eigene Stadtpersönlichkeit. Massstabssprünge, Brüche, Überschichtungen bestimmen das Bild des neuen Quartiers. Es bewahrt das Ruppige der Industrie und verbindet es mit der Eleganz der Freizeitgesellschaft. In Zürich West wächst Grossstadt heran.

 

«Architekturwettbewerb Färbi-Areal Schlieren»

Die neun bestplatzierten Projekte in Wort, Plan und Bild. Aus hochparterre.wettbewerbe 3/2004.


«Architekturwettbewerb Umnutzung VonRoll-Areal Bern»

Die zehn bestplatzierten Projekte in Wort, Plan und Bild. Aus hochparterre.wettbewerbe 4/2004.


«Architekturwettbewerb Maag Tower Zürich»

Sieben Projekte in Wort, Plan und Bild. Aus hochparterre.wettbewerbe 1/2005.

 

«Architekturwettbewerb Chemiefabrik Uitikon am See»

Die sieben bestplatzierten Projekte in Wort, Plan und Bild. Aus hochparterre.wettbewerbe 2/2005.

 

«Brachen warten auf Bewohner» von Angelus Eisinger. Ein Brennpunkt aus dem Hochparterre 4/2005.

Unzählige Industrieareale warten auf ihre Wiedergeburt als lebendige Stätten. Doch nicht überall herrschen Bedingungen wie in Zürich Nord und Zürich West. Im Mittelland schleppen sich die Verwandlungen hin und stocken die Verfahren. Hier scheint es an der Zeit, mit dem noch Unfertigen als städtische Gattung leben zu lernen.

 

«Neueste Masche: Kein Gewebe» von Benedikt Loderer. Aus dem Sonderheft «So baut man ein Stadt: Neu-Oerlikon» Beilage zu Hochparterre 6-7/2005.

Den Wettbewerb ‹Chance Oerlikon 2011› muss man sich merken. Als Wendepunkt, denn dabei wurde die Industriekultur entdeckt: Was einst Brache war, wurde zum Denkmal-Areal; aus Abbruchprojekten wurden Zeitzeugen. In Oerlikon wurden die Werte umgedeutet oder verschwanden schrittweise. Was geplant war als Gewebe, wurde zur simplen Blockbebauung.

 

«Mit kleinen Schritten zum grossen Ziel» von Werner Huber. Aus dem Sonderheft «Winterthur: Eine Stadt im Wandel». Beilage zu Hochparterre 6-7/2006

Nach zähen Anfängen ist in die einstigen Sulzer-Industriehallen im Stadtzentrum Leben zurückgekehrt. Den grossen Würfen hat die Immobilienflaute ein frühes Ende gesetzt, dann haben Zwischennutzungen den Weg der kleinen Schritte gebahnt. Doch die verschiedenen Partner mussten erst lernen, den Strick in die gleiche Richtung zu ziehen. Heute tun sie das mit Erfolg.


«Aus Brachen wuchs Bildung» von Marco Guetg. Aus dem Sonderheft «Baden: Kleine Stadt auf grosser Fahrt». Beilage zu Hochparterre 6-7/2007.

Nach der industriellen Krise Ende der Achtzigerjahre richtete sich die Stadt am Limmatknie neu aus und setzte auf Bildung. Am Martinsberg und am Kreuzliberg entstanden für die Bildungsstadt Baden neue Bauten. Die Zeitzeugen von Armin Meili und Fritz Haller werden umgebaut und den neuen Bedürfnissen angepasst.

 

«Architekturwettbewerb Dreispitzareal Basel»

Die sechs bestplatzierten Projekte in Wort, Plan und Bild. Aus hochparterre.wettbewerbe 1/2008.


«Industrieliebe»
von Benedikt Loderer. Editorial zum Sonderheft «Pleiten und Profit im Brachenland Schweiz». Beilage zum Hochparterre 11/2008.


«Stand der Dinge: Genutzt - frei - neu bebaut» von Benedikt Loderer. Aus dem Sonderheft «Pleiten und Profit im Brachenland Schweiz». Beilage zum Hochparterre 11/2008.

Vor zwölf Jahren veröffentlichte Hochparterre die erste ernst zu nehmende Liste der Industriebrachen der Schweiz. Wüest&Partner hat nun die zweite erarbeitet. Sie enthält 348 Grundstücke grösser als eine Hektare, die auf eine neue Nutzung warten. Ein Zwischenhalt.

 

«Liste der Brachen, die keine Brachen mehr sind». Liste aller Brachen, die seit 1996 eine neue Nuztung gefunden haben (zusammengetragen im Rahmen des Sonderhefts «Pleiten und Profit im Brachenland Schweiz», bisher unveröffentlicht).

 

Preis: CHF 25.- (für Abonnenten von Hochparterre oder hochparterre.wettbewerbe gratis)

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