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Design, Fotografie oder Kunst spielen in der Schule kaum einen Rolle, findet die Zürcher Hochschule der Künste und lanciert ein neues Angebot, um 14 bis 18-Jährigen Einblick in unterschiedliche Felder der Gestaltung zu bieten.
Design, Fotografie oder Kunst spielen in der Schule kaum einen Rolle, findet die Zürcher Hochschule der Künste und lanciert ein neues Angebot, um 14 bis 18-Jährigen Einblick in unterschiedliche Felder der Gestaltung zu bieten.

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«Zeichnen ist nach wie vor ein Renner»

Text: Valérie Hug / 17.02.2017 14:00

Foto: Brigham Baker


Design, Fotografie oder Kunst spielen in der Schule kaum eine Rolle, findet die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und lanciert die Samstagsateliers, um 14 bis 18-Jährigen Einblick in unterschiedliche Felder der Gestaltung zu bieten. Projektleiterin Ursula Bosshard gibt Auskunft.

Valérie Hug: Was sind die Samstagateliers?
Ursula Bosshard: Die Samstagateliers sind gestalterische Kurse für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren. Es ist ein neues Angebot der ZHdK, das nebst den schon bestehenden «Sommerateliers» – Ferienkurse für Zwölf- bis Sechzehnjährige – Jugendlichen die Möglichkeit bietet, unterschiedliche gestalterische Praxisfelder kennenzulernen. Von Zeichnen über Grafik bis hin zu Fotografie, Video oder Objektdesign können Interessierte in einem professionellen Umfeld Einblicke gewinnen.

Welche Idee steckt hinter dem neuen Angebot?
Jugendlichen, die eine Affinität zum Gestalterischen besitzen, Interesse an Kunst und Design zeigen, oder sich als talentiert einschätzen, fehlt es oft an Förderung. Wir wollen ihnen mit den Samstagateliers die Chance bieten, Wissen, Können und Erfahrung zu gewinnen, Neues zu entdecken und nicht zuletzt, auf Gleichgesinnte zu treffen. Wir stellen bei den Aufnahmeverfahren für das Propädeutikum immer wieder fest, dass die Bewerberinnen und Bewerber über die Palette der möglichen Studiengänge recht wenig wissen und ihre Vorstellungen der Berufspraxis sehr vage sind. Die Samstagateliers können helfen herauszufinden, ob eine Ausbildung in diese Richtung eine Option ist.

Es gibt bereits das Propädeutikum als gestalterische Vorbildung. Warum braucht es zusätzlich die Samstagateliers?
Das Propädeutikum ist eine gezielte Studienvorbereitung. Die jungen Erwachsenen haben eine Studienabsicht in den Bereichen Kunst oder Design. Mit den Samstagateliers wollen wir ein jüngeres Alterssegment erreichen und so die Türen öffnen zur ZHdK, die aus der Distanz oft als «Elfenbeinturm» wahrgenommen wird. Wir haben das neue Angebot über Gymnasien, Fachmittelschulen und Berufsmittelschulen im Kantons Zürich und in den angrenzenden Kantone bekannt gemacht. Wir hoffen damit auch Jugendliche aus kunstferneren Milieus zu erreichen.

Was macht man in den Kursen genau?
Die Jugendlichen können ihren spezifischen Interessen nachgehen und im gewählten Fachgebiet Erfahrungen sammeln. Sie bekommen individuelles Feedback und lernen die Qualitäten ihrer Arbeit einzuschätzen.

Wurde bei der Ausarbeitung des Kursangebotes auch darauf Wert gelegt, dass Themen und Trends aus der Lebenswelt der Jugendlichen, wie zum Beispiel Social Media, miteinbezogen wurden?
Wo es sinnvoll erschien, haben wir versucht, die Alltagskultur der Jugendlichen aufzunehmen und sie da abzuholen, wo sie bereits aktiv sind. Ein Beispiel ist der Kurs ‹Dein Video fürs Web›. Die Jugendlichen tummeln sich bereits im Internet. Wir zeigen ihnen mit professionellem Knowhow wie sie ein Webvideo – vom Konzept über die Produktion bis zur Distribution – produzieren können. Diese Kombination funktioniert. Wir stellen aber auch fest, dass das Zeichnen trotz den medial vielfältigen Möglichkeiten nach wie vor ein Renner ist.

Für den zweiten und dritten Block der Samstagsateliers (2. – 30. September und 28. Oktober – 25. November 2017) kann man sich jetzt auf www.zhdk.ch/samstagatelier anmelden.

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